Archiv des Autors: steffi

Ich werde vorgelesen.

Just als der Urlaub vorbei war, kam mein Belegexemplar des Pixi-Urlaubsgeschichten-Hörbuches. Wie merkwürdig das ist, wenn eine fremde Stimme meinen Text liest! Und toll. Aber hauptsächlich merkwürdig. Und dann habe ich gesehen, dass Andreas Fröhlich eine andere der Urlaubsgeschichten gelesen hat. Rein zufällig ist Andreas Fröhlich nicht nur mein Lieblingsfragezeichen Bob Andrews, sondern einer meiner liebsten Kinderbuchvorleser überhaupt. Womit dann auch mein nächstes Lebensziel klar ist: Eine Geschichte schreiben, die er vorlesen mag.

Hätte ich gewusst, wie schön dieses Buch ist, hätte ich ein Auspackvideo gedreht!

Als Julia Suchorski im letzten Sommer fragte, ob ich mir vorstellen kann, eine Geschichte für ihre Sammlung „Das Spiel meines Lebens“ zu schreiben, habe ich ohne nachzudenken ja gesagt. Zwei Spiele fielen mir sofort ein. Beide legendär, aber auf sehr unterschiedliche Art. Bei der Weltmeisterschaft in Italien gewann Deutschland gegen die Niederlande am 24. Juni 1990 in Mailand 2:1. Alle haben sich dieses Spiel wegen der Spuckerei gemerkt. Alle außer mir. Für mich war es das beste Spiel, das Jürgen Klinsmann je gemacht hat.  In derselben Sekunde fiel mir das Testspiel des 1.FC Union Berlin bei Germania Schöneiche ein. Union verlor, und es war das einzige schlechte Spiel, das Michael Parensen je gemacht hat. Ratet, über welches der beiden Spiele ich geschrieben habe!? Genau. Ich danke Christian Arbeit und Michael Parensen für ihre Geduld mit mir. Der Text ist ganz anders geworden als ich geplant hatte. Dafür wiederum danke ich Frédéric Valin, der mir einmal mehr gezeigt hat, warum das nötig war.

Das Spiel meines Lebens
Hrsg. Julia Suchorski
rowohlt Taschenbuch 2017
EUR 12,00

Ein Pixi zum reinlaufen!

Der Carlsen-Verlag hat eine komplette Pixi-Reihe mit Spezialcovern ausgestattet: Jeder Buchdeckel ist durchbrochen. So entsteht beim Aufblättern der Eindruck, das Buch zu betreten, als sei es ein Zimmer. 

Ich mag die Idee sehr gerne. Zwei der Geschichten in dieser Serie habe ich geschrieben. In „Seemann auf der Fähre“ könnt ihr mit einem kleinen Hund übers große Wasser schippern. „Hereinspaziert“ erzählt von Carline, die eher versehentlich Clown wird. Die Illustrationen stammen von Stefanie Pfeil und Nina Hammerle und sind großartig!

Danke, Dick Bruna!

Meine Lieblingsbuchhändlerin wollte ein Fenster für sehr kleine Kinder machen. Miffy, das Hasenmädchen, hat sie sich dieses Mal gewünscht. Ein Klassiker unter den Pappbilderbüchern, und mit seinen klaren, reduzierten Formen trotzdem modern. Der Mann, der Miffy 1955 erfunden hat, heißt Dick Bruna, und Miffy heißt eigentlich Nijntje. Ich male sonst nie die Figuren anderer Zeichner, dieses Fenster ist eine Ausnahme: Dick Bruna ist am 17.Februar 2017 verstorben. Es ist also ein „Mach’s-gut-und-danke-für-alles“-Fenster. Dick Brunas Hasenkind Miffy bleibt uns für immer. Darüber bin ich froh.

Pixi: Die Prinzessin im Apfelbaum 

Dass ich jemals eine Prinzessinnen-Geschichte schreiben würde, habe ich so nicht kommen sehen. „Wieso?“, fragte daraufhin meine liebe Mutter. „Bis zwölf warst du doch hauptberuflich selber eine!“ Ich konnte mich an nichts erinnern, war ich doch nach meinem Dafürhalten vor allem auf harzige Bäume geklettert. Deshalb habe ich diese Geschichte zusammen mit einer Gruppe Fünfjähriger erarbeitet. Vielen Dank an Aileen im INA-Kindergarten, dass ich das durfte! Die Bilder stammen von der Illustratorin Heike Vogel, deren Prinzessinnengummistiefel hoffentlich eines Tages in Serie gehen werden. Braucht man nämlich wirklich.

Atelier Flora: Kalender 2017

Das Atelier Flora hat einen neuen und bildschönen Kalender entworfen, und ich durfte drei Zeichnungen dazu beisteuern. Gedruckt hat wie immer Jens-Uwe Clauß im shining-labor, erhältlich ist der Kalender in limitierter Auflage im Buchsegler.

Zu Weihnachten ein Aquarium!

Wiebke hat sich für ihre wunderbare Kinderbuchhandlung „Der Buchsegler“ ein Schaufenster mit Fischen gewünscht, und es ist eventuell das ausgefallenste Weihnachtsfenster geworden, das ich je gemacht habe.